Sicherer Umzugsleitfaden: So bewegst du deine Sexpuppe richtig
Endlich ist die Sexpuppe angekommen. Du packst sie aus und dann merkst du: Wie bekomme ich sie aus dem Karton?
Das ist kein Scherz. Ein großer Teil der lebensgroßen Silikon- oder TPE-Puppen wiegt zwischen 25 und 40 Kilogramm, und das Gewicht ist extrem ungleichmäßig verteilt: Die Gliedmaßen haben ein Skelett, der Rumpf ist weich. Der Transport einer solchen Puppe erfordert Technik. Eine falsche Haltung kann deinen Rücken verletzen, eine falsche Handhabung kann die Gliedmaßen der Puppe beschädigen. Dieser Leitfaden hilft dir, jede Bewegung sicher durchzuführen.
1. Vorbereitung
Lockere deine untere Rückenmuskulatur etwas, besonders wenn du normalerweise keine schweren Gegenstände hebst. Räume den Weg von der aktuellen Position der Puppe bis zum Ziel frei – gibt es Hindernisse auf dem Boden? Ist die Tür breit genug? Überlege dir die Route im Voraus, um nicht über etwas zu stolpern oder anzustoßen, während du die Puppe trägst.
2. Grundprinzip der Kraftanwendung: Schütze deinen Rücken
Das ist der wichtigste Punkt. Viele Anfänger beugen sich in der Hüfte nach unten, um die Puppe zu packen – mit dem Ergebnis, dass die Puppe sich nicht bewegt, aber der Rücken verletzt ist. Beuge dich niemals in der Hüfte! Geh in die Hocke wie ein Gewichtheber: Halte den Rücken gerade, beuge die Knie und geh in die Kniebeuge. Drücke dich mit der Kraft deiner Beinmuskulatur nach oben, nicht mit der Rückenmuskulatur. Denk daran: Der Rücken hält die Position, die Beine liefern die Kraft. Ziehe vor dem Anheben die Luft an und spanne deine Bauchmuskeln an. Das gibt der Lendenwirbelsäule Halt und beugt einer Zerrung vor. Halte die Puppe beim Tragen so nah wie möglich an deinem Körper. Je weiter sie von deinem Körper entfernt ist, desto größer ist die Belastung für deinen Rücken.
3. Auspacken aus dem Karton: Der entscheidende erste Schritt
Beim Auspacken wirst du feststellen, dass Kopf und Körper der Puppe getrennt verpackt sind – das ist bei den meisten Marken die normale Verpackungsweise, um die Details des Kopfes zu schützen und den Transport zu erleichtern.
Nimm zuerst den Kopf vorsichtig heraus und lege ihn an einen sicheren Ort (z. B. einen mit weichem Tuch bedeckten Tisch). Achte darauf, nicht an den Haaren zu ziehen oder das Make-up im Gesicht zu berühren oder zu verreiben. Ziehe die Puppe auf keinen Fall an den Händen oder Füßen aus dem Karton, und versuche nicht, sie an den Knöcheln oder Schultern hochzuheben. Die Puppe liegt im Karton flach; durch Ziehen oder Zerren können die Verbindungsstellen der Gelenke beschädigt werden.
Hebe zuerst die Arme und Beine der im Karton liegenden Puppe an. Achtung: Greife nicht an den Gelenken an, sondern stütze den gesamten Oberschenkel bzw. den gesamten Arm und hebe sie senkrecht an, sodass die Gliedmaßen im rechten Winkel zum Körper stehen. Drücke deinen Unterarm leicht auf den Unterschenkel der Puppe, um sie zu fixieren. Lege die andere Hand unter den Nacken der Puppe und hebe an. Hebe mit beiden Händen gleichzeitig die Puppe an, sodass ihr Körper eine V-Form bildet (Schulter-/Nackenbereich und Füße werden angehoben, der untere Rücken bleibt noch im Kartonboden). Greife mit einer Hand an den Unterschenkel der Puppe, führe die andere Hand unter dem Körper der Puppe hindurch und umgreife die Schulter oder fasse den Nackenbereich. Hebe die Puppe mit beiden Händen gleichmäßig und sicher aus dem Karton.
Dieser Schritt erfordert etwas Geduld, vermeidet aber weitgehend Schäden an der Puppe.
4. Trageposition und Kraftanwendung
Je nach Entfernung und Situation kannst du unterschiedliche Trageweisen wählen.
Kurze Strecken (vom Bett zur Couch oder zum Umpositionieren) – Empfohlen: „Prinzessinnengriff“
Dies ist die sicherste Methode und verursacht am wenigsten Schaden an der Puppe.
Stelle dich seitlich neben die Puppe, die Füße schulterbreit auseinander. Gehe in die Kniebeuge, halte den Rücken gerade. Führe einen Arm unter die Knie der Puppe (in die Kniekehle) und den anderen Arm unter den Rücken der Puppe, um das Schulterblatt abzustützen. Achtung: Stütze nicht nur den Hinterkopf – wenn der Kopf noch nicht montiert ist, besteht dieses Problem nicht; stütze auch nicht nur die Taille – sonst klappt der Körper zusammen. Ziehe die Puppe so nah wie möglich an deinen Körper, nah an die Brust. Drücke dich mit den Beinen langsam nach oben. Lasse das Gewicht der Puppe auf deinem Körper ruhen, statt es mit den Armen hängend zu halten. Halte beim Tragen den Rücken gerade und gehe mit kleinen Schritten.
Treppensteigen oder weitere Strecken – Empfohlen: „Schultertrage“
Der Prinzessinnengriff wird auf längeren Strecken sehr anstrengend; die Schultertrage entlastet, da die Schulter das Gewicht trägt.
Setze die Puppe auf die Bettkante oder einen Stuhl. Gehe in die Kniebeuge und lege eine Schulter auf die Bauchregion der Puppe. Greife mit einer Hand in die Kniekehle des nahen Beins der Puppe und mit der anderen Hand den Arm auf derselben Seite, sodass die Puppe mit dem Körper auf deiner Schulter liegt. Wenn du aufstehst, liegt die Puppe wie ein Sack Reis auf deiner Schulter. Halte die Puppe mit einer Hand am Rücken oder Gesäß fest, um sie zu stabilisieren. Achte beim Durchschreiten von Türrahmen darauf, dass du nicht mit den Füßen oder Armen der Puppe anstößt.
5. Technik zum Ablegen der Puppe
Viele Menschen haben Mühe, die Puppe hochzuheben, und verletzen sich dann beim Ablegen, weil sie nachlässig werden.
Gehe am Zielort angekommen wieder in die Kniebeuge, halte den Rücken gerade, und lege die Puppe auf das Bett oder einen Ständer. Beuge dich nicht in der Hüfte, um sie „hinzuwerfen“. Beim Prinzessinnengriff lässt du zuerst das Gesäß der Puppe die Bettoberfläche berühren und ziehst dann langsam deine Arme heraus, um sie sanft abzulegen. Nach dem Ablegen kannst du die Gliedmaßen etwas anpassen, um zu vermeiden, dass sie durch längere Druckbelastung verformt werden. Wenn die Puppe längere Zeit nicht verwendet wird, empfiehlt es sich, sie flach liegen zu lassen, damit keine Stelle dauerhaft belastet wird.
6. Sicherheitshinweise und Verbote
Ziehe niemals an den Gliedmaßen!
Das ist der häufigste Fehler und die häufigste Ursache für Schäden. Wenn die Puppe nur an einer Hand oder einem Fuß gezogen oder geschleift wird, können die Verbindungsstellen (Schultergelenk, Hüftgelenk) trotz der gewissen Flexibilität von TPE oder Silikon durch die starke Belastung einreißen. Ein Riss ist dann nur schwer perfekt zu reparieren.
Die Finger der Puppe haben ein eigenes, empfindliches Skelett. Greife beim Tragen nicht kräftig in die Hand der Puppe, um zu vermeiden, dass die Finger übermäßig nach hinten gebogen werden.
Wenn du lange Fingernägel hast oder Ringe trägst, achte darauf, die Haut der Puppe beim Tragen nicht zu zerkratzen.
Wenn du Treppen steigen musst oder Rückenprobleme hast, bitte unbedingt eine andere Person um Hilfe. Eine Person hebt den Kopf, die andere die Füße, und ihr bewegt die Puppe gemeinsam.
Beim ersten Mal kann es noch etwas holprig sein, aber mit ein paar Versuchen gewöhnst du dich daran. Denk daran: Schütze dich selbst und schütze die Puppe, dann werdet ihr lange Freude miteinander haben.
Auf pipidoll können Sie sich verlassen.
